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Speziell für Landwirte gibt es Pelletsöfen, der auch "Energiekorn" problemlos verheizt (z.B. Gerste,Triticale mit max. 13% Feuchtigkeit).

Ausgereifte Anbau-, Ernte- und Lagertechnik sowie die optimalen Förder- und Dosiermöglichkeiten machen Getreide zu einem günstigen und komfortablen Brennstoff. Grundsätzlich sind alle Futtergetreide-Sorten geeignet.

Am besten geeignet zur Verbrennung sind Getreidesorten mit Schale und geringem Eiweiß– und Stickstoffgehalt wie zum Beispiel Triticale.

Da der Erweichungspunkt von Getreideasche (Schlackenbildung) bei ca. 700°C liegt (Holzasche 1200°C), ist es empfehlenswert dem Getreide vor der Verbrennung ca. 0,3 – 0,5 Gewichtsprozent bis 50 kW Kesselleistung und über 50 kW 0,5 – 0,8 Gewichtsprozent Weißkalkhydrat Ca(OH)2 = gelöschter pulveriger Kalk beizumischen. Dadurch erhöht sich der Calcium-Anteil im Brennstoff und der Ascheerweichungspunkt wird höher.

In Europa liegen derzeit Flächen gigantischen Ausmaßes brach, gleichzeitig steigt die Abhängigkeit von Erdöl dramatisch. Mit dieser neuen Technologie könnten diese Brachflächen zum Anbau von Energie(korn) genutzt werden. Von der Saat bis zu Ernte ist keine Handarbeit notwendig.

Der derzeitige Preis von Energiekorn liegt bei etwa EUR 0,12 pro kg. Geht man davon aus, dass man als Ersatz für einem Liter Heizöl ca. 2 kg Energiekorn benötigt, so liegt der äquivalente Preis im Vergleich zu einem Liter Heizöl bei EUR 0,24 !!!


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